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Lake District
Panoramas

Lost in Lakeland

Nach der schottischen Nässe von oben und von unten haben wir nun die Erfahrung vervollständigt: Nässe von oben, unten und von der Seite. Und dabei waren wir auf 800m über den Seen (nach Wikipedia gibt es gerade einmal 145 trockene Tage im Lake District). Da stellt sich dann doch die Frage: Kommt das englische walking von water hiking? Aber der erfahrene Wanderer weiß: in den Bergen ist mit plötzlichen Wetterumschwüngen zu rechnen. Das taten wir und bekamen trotz heftigsten Regens und Schnees an den beiden nassen Tagen ein paar Minuten Sonne zum Aufatmen.

Ist das Zelt im Regen jedoch einmal aufgestellt, dann steht es – ungeachtet des Sturms und Niederschlags, selbst auf vollgesogenem Schwammboden. Aber wenn am nächsten Morgen das trommeln kurzzeitig verstummt, hilft die neue koppelbare Daune auch nicht wirklich bei solch einer Tour: das Aufstehen dauert nun geschlagene 3 Stunden...

Der dritte Tag bot mit kontinuierlich aufklarendem Himmel ideales Wanderwetter. Bei einer Tour auf den Höhenzügen um Derwent Water wurde klar, was vorher nur vermutet werden konnte: Der Lake District bietet von den uns bekannten Regionen im Königreich beiweitem die vielseitigste, abwechslungsreichste Szenerie. Für ein Wochenende, oder auch ein paar Tage länger ist diese Landschaft unbedingt zu empfehlen.

An ode to the rain

I know it is dark; and though I have lain,
Awake, as I guess, an hour or twain,
I have not once open’d the lids of my eyes,
But I lie in the dark, as a blind man lies.
O Rain! that I lie listening to,
You’re but a doleful sound at best:
I owe you little thanks,’tis true,
For breaking thus my needful rest!
Yet if, as soon as it is light,
O Rain! you will but take your flight,
I’ll neither rail, nor malice keep,
Though sick and sore for want of sleep.
But only now, for this one day,
Do go, dear Rain! do go away!

Samuel Taylor Coleridge